Rund-um-Blicke

Rund-um-Blicke, Panoramaausschnitt

Rund-um-Blicke, Arbeitsprozess

Rund-um-Blicke, Panoramaausschnitt

Das älteste weltweit erhaltene Panorama wird in Thun gezeigt. Vor über 200 Jahren hat Marquard Wocher auf einem Hausdach sitzend seinen damaligen Rundumblick eingefangen und während fünf Jahren gemalt. Was sehen Kinder heute, wenn sie rund um sich herum schauen? Schülerinnen und Schüler der 3./4. Klasse in der Primarschule Dorf Aeschi liessen sich inspirieren und bearbeiteten das Thema Panorama ein Jahr lang von allen Seiten. Die Kooperation vom Kunstmuseum Thun und der Primarschule Dorf Aeschi gewann die Realisierung dieses Projektvorschlags im Rahmen des Wettbewerbs „tête-à-tête“ des Programms Bildung und Kultur der Erziehungsdirektion des Kantons Bern.

Im 1. Quartal entstand ein 14 Meter langes Panoramabild mit der fachlichen Begleitung des Künstlers Dan Reusser. Das „schönste Bänkli im Berner Oberland“ war Ausgangspunkt für eine intensive Auseinandersetzung, wie Blicke gemeinsam über malen auf ein Bild umgesetzt werden können. Nach nur einem Monat wurde das Werk am 15. September im Gemeindesaal in Aeschi eröffnet. In Thun wurde es am Ende des Projekts am Abschlussfest am 14. Juni 2013 gezeigt.

Das 2. Quartal stand im Zeichen einer Zeitreise 200 Jahre zurück, als Marquard Wocher in Thun war und beschloss ein Panorama zu malen. Das beschäftigte ihn fünf Jahre lang.
Mit Jon Keller, ehem. Stadtarchivar Thun

Im 3. Quartal wurden Geschichten erfunden, die im Panorama spielen könnten. War der Herr mit dem Rasierpinsel am Fenster des Hotels Freienhof auf der Durchreise nach Aeschi? Was erlebte das Kind mit dem Spielreifen am Ufer der Aare?
Mit Tabea Steiner, Schriftstellerin

Im 4. Quartal wurden die Geschichten vertont und aufgenommen. Ein Abschlussfest am 14. Juni 2013 präsentierte der Öffentlichkeit das über ein Jahr laufende Projekt. Die Geschichten sind in der Dauerausstellung zu hören.

Abschlussbericht [PDF, 1038 KB]