rundherundherwarum

rundherundherwarum, Panoramausschnitt

rundherundherwarum, im Arbeitsprozess

rundherundherwarum, Turnhallenfenster

rundherundherwarum, Panoramaausschnitt

Die im  Thun-Panorama gezeigte Ausstellung von 2013 mit Ingo Giezendanners Installation „GRR49: rundherundherundherum“ spricht mit seinen fast comicartigen Schwarzweiss-Zeichnungen besonders Jugendliche an. Daher bot Christof Gähwiler, damals Student of Art Education der Hochschule der Künste Bern, an vier Samstagen im Juni 2013 ein Zeichenprojekt für Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahre an.

Welche Phänomene einer Stadt fallen auf? Was reizt und interessiert an der eigenen Umgebung, um zeichnerische Spuren festzuhalten? Die gestalterische Forschung mündete in eine Präsentation, die als Echo auf die beiden Panoramen, das von Wocher und Giezendanner, im Schadaupark wirken sollte. An den Samstagen vom 2. Juni bis zum 23. Juni 2012 fanden wöchentlich das Vermittlungsprojekt „rundherundherwarum“ für Jugendliche statt. Die Stadt und ihre versteckten Winkel und Gassen wurden unter die Lupe genommen und in einem eigenen Panorama verarbeitet. Es wurden die Augen geschärft und ein neues Gefühl für das Treiben
der Stadt entwickelt. Was heisst „Stadt“? Welche Phänomene bestimmen sie? Wo begegnet uns Unerwartetes? Was interessiert oder reizt an der Struktur, am System „Stadt“? In der Gruppe wurden diese Fragen gestalterisch betrachtet und eine Präsentationsform erarbeitet, die Ingo Giezendanners Werk „rundherundherundherum“ gegenüberstellen wurden.