Hofstettenstrasse 2005


18. Dezember 2005 – 22. Januar 2006


Marco Giacomoni, Plaza, 2005
Die Jahresausstellung Hofstettenstrasse findet jeweils zum Jahreswechsel statt. Sie verfolgt das Ziel, einen Überblick über das aktuelle künstlerische Schaffen der Region zu zeigen und bietet den unterschiedlichsten Positionen eine Plattform. Für jüngere und wenig bekannte Kunstschaffende ist eine solche Ausstellungsmöglichkeit ebenso wichtig wie für ältere bereits anerkannte Künstlerinnen und Künstler.

weiter

(Hi)story


2. Oktober – 4. Dezember 2005


Richard Wentworth, Spaziergang, 1997, Keramik, ca. 400 x 50 cm
(Hi)story präsentiert Arbeiten von vier internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die in ihrem Werk Gedanken rund um das Thema kollektives Gedächtnis und/oder persönliche Erinnerung aufgreifen, ergründen und analysieren. Um Verallgemeinerungen zu vermeiden, konzentriert sich die Ausstellung auf Künstlerinnen und Künstler, die auf sehr viszerale Weise ein Gespür für den Ort vermitteln, Künstlerinnen und Künstler mit dem Bedürfnis, sich mit ihrer Herkunft und ihrem persönlichen Kontext (obgleich durch Archetypen gefiltert) auseinander zu setzen, die den Wunsch verspüren, ihre Antworten in eine verständliche Form zu übertragen und den Betrachter auf mehreren Ebenen anzusprechen. Bei allen beteiligten Künstlerinnen und Künstlern stellt die Art, wie sie das von ihnen gewählte Medium verwenden und auf die Probe stellen, einen kritischen und integralen Aspekt des behandelten Gegenstands dar.

weiter

Hoch hinaus


10. Juli – 18. September 2005


Christian Vetter, Adler (Simplon),  2004
Unter dem Titel hoch hinaus zeigt das Kunstmuseum Thun eine Ausstellung, die sich im weitesten Sinn dem Thema Berg widmet. Dieses beliebte Motiv in Kunst, Literatur und Musik wird auf seine zeitgenössische Relevanz hin befragt. Dabei wird der Berg nicht im traditionellen Sinn aufs Motivische reduziert, sondern im Gegenteil in seiner aktuellen Bedeutungsvielfalt reflektiert: als Landschaft und ökologisches System, als Erholungs- und Rückzugsraum, als Ort der Sehnsucht, der persönlichen Herausforderung und der Begegnung mit sich selber, sowie als Metapher und Symbol.

weiter

Pierre Bismuth


21. April – 19. Juni 2005


From Gillian Wearing to Angus Fairhurst (Man holding black colour), 2002,
Das Kunstmuseum Thun zeigt die erste umfassende Einzelausstellung des Künstlers Pierre Bismuth (*1963). Seit Mitte der neunziger Jahre ist er mit seiner Arbeit international präsent. Heute gilt er als einer der wichtigsten Künstler Frankreichs und als einer der interessantesten Konzeptkünstler überhaupt. Die Retrospektive mit Installationen, fotografischen Arbeiten, Videos und zahlreichen neuen Werken thematisiert die vielfältigen Bezüge in Bismuths ästhetisch und medial heterogenem Schaffen.

weiter

Sammlung


4. Februar – 3. April 2005


Hans Stalder, Pensée, 2001
Nach Versammlung, Liaisons-Collections I und II und Gesammelte Landschaften zeigt das Museum mit Sammlung einen abwechslungsreichen Querschnitt durch seine Kollektion. In Thun begann man im Vergleich zu anderen Städten relativ spät mit dem Aufbau einer Kunstsammlung, und das Museum wurde erst in den 1940er Jahren gegründet. Trotzdem muss der Vergleich mit anderen Häusern nicht gescheut werden. Sammlung bietet – trotz einiger unvermeidlicher Lücken – die Möglichkeit, anhand der Museumsbestände die wichtigsten Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts nachzuzeichnen. Die Reise durch die Schweizer Kunst geht von Kubismus, Expressionismus über Surrealismus bis zur Pop Art. In den letzten Jahren setzte die Ankaufskommission zudem vermehrt auf zeitgenössische Positionen und führte die Sammlung zukunftsgerichtet weiter. Die Ausstellung zeigt somit eine spannende Auswahl an aktuellen Arbeiten.

weiter