Hofstettenstrasse 2006


9. Dezember 2006 – 14. Januar 2007


Dominik Stauch, Don't Let Me Down, 2006, Videostill
Die Jahresausstellung Hofstettenstrasse findet jeweils zum Jahreswechsel statt. Sie verfolgt das Ziel, einen Überblick über das aktuelle künstlerische Schaffen der Region zu zeigen und bietet den unterschiedlichsten Positionen eine Plattform. Für jüngere und wenig bekannte Kunstschaffende ist eine solche Ausstellungsmöglichkeit ebenso wichtig wie für ältere bereits anerkannte Künstlerinnen und Künstler.
Zur Teilnahme berechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die aufgrund ihres Heimat-, Geburts- oder Arbeitsorts einen Bezug zur Region Thun haben oder in der Region aufgewachsen sind. Die Bewerbungen erfolgen durch Eingabe eines Werkdossiers, welches von einer Fachjury diskutiert und beurteilt wird. Die Mitglieder der Jury werden jedes Jahr neu durch die Kommission für bildende Kunst (Kobik) gewählt.

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Choosing my Religion


15. September – 19. November 2006


Thoas Bayrle, Madonna Mercedes, 1989
Religion ist ein äusserst aktuelles gesellschaftliches Thema, das sich mit grösster Ambivalenz manifestiert. In gewissen Kulturkreisen ist die religiöse Gesinnung austauschbar geworden. Genauso wie man seinen Lebensstil und seine Identität in der multioptionalen Gesellschaft selbst definiert, so bestimmt man über die Art, wie und ob überhaupt man Spiritualität und Glauben lebt – Choosing my Religion eben. So nimmt das Religiöse gerade in der westlichen Welt verschiedenste Formen und Facetten an. In anderen Kulturkreisen hingegen ist die Gesellschaft weitgehend von der Religion bestimmt und getragen. Gleichzeitig sind wir global mit religiösem Fundamentalismus konfrontiert, der mancherorts zum Ursprung von Konflikten und Gewalt geworden ist.

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Swiss Pop


2. Juli – 27. August 2006


Franz Gertsch, Mireille, Colette, Anne, 1967
Das Kunstmuseum Thun präsentiert im Sommer unter dem Titel Swiss Pop ein Kapitel Schweizer Kunstgeschichte, das in der Vergangenheit relativ wenig Beachtung fand. Seit der Ausstellung Pop Art und verwandte Strömungen in der Schweiz, 1980 hier in Thun, gab es keine umfassenden Ausstellungen mehr zu diesem Thema. Im Laufe unserer Recherchen haben wir feststellen können, wie gross das Interesse an der Pop Art heute wieder ist. Der historische Pop wie auch seine Nachfolger und Ableger haben eine grosse Aktualität. Der Zeitpunkt für eine neue Sichtung und Bewertung der Schweizer Pop Art könnte somit nicht besser sein.

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Vidya Gastaldon / Aernout Mik


15. April – 18. Juni 2006


Déesse acid phospho, 2005
Das Kunstmuseum Thun präsentiert die erste umfassende Einzelausstellung der französischen Künstlerin Vidya Gastaldon (*1974) und gibt Einblick in deren eigenwilliges zeichnerisches und installatives Schaffen. In ihrem Werk versprüht Vidya Gastaldon Heiterkeit, ihre Bildwelten sind geprägt von Landschaften, Regenbogen, Blüten, Herzen und Smileys.
Der international renommierte Künstler Aernout Mik (*1962) zeigt im Kunstmuseum Thun eine grosse neue Videoinstallation. Es ist die erste institutionelle Präsentation von Osmosis and Excess, die er im vergangenen Sommer im Auftrag von InSite realisiert hatte.

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NB: Anna Amadio / Vittorio Santoro


5. Februar – 19. März 2006


Anna Amadio, On the two Corners, Nr. 3, 2005, Frottage
Das Kürzel NB bezeichnet die gleichnamige Ausstellungsreihe des Bundesamtes für Kultur, die 1997 aus den beiden eidgenössischen Atelierstipendien in New York und Berlin hervorgegangen ist. Bevor diese renommierten Stipendien im letzten Jahr den Sparmassnahmen des Bundes zum Opfer fallen mussten, konnten 2005 ein letztes Mal Anna Amadio (*1963) und Vittorio Santoro (*1962) davon profitieren. Für ein Jahr lebten und arbeiteten sie in New York respektive Berlin. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz präsentieren die beiden nun neue Arbeiten im Kunstmuseum Thun.

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