Hofstettenstrasse 2007
8. Dezember 2007 – 13. Januar 2008
Alljährlich findet die Jahresausstellung des Kunstmuseums Thun unter dem Titel Hofstettenstrasse statt. Der Name bezieht sich auf die Strasse an der das Museum liegt und damit auf die Adresse des Museums. Die Auswahl der Künstler und Werke geschieht durch eine fünfköpfige Jury, die anhand der Künstlerdossiers auswählt.
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Mark Grotjahn
7. September – 18. November 2007
Das Kunstmuseum Thun zeigt als erste Institution in Europa eine umfassende Einzelausstellung des amerikanischen Malers Mark Grotjahn (*1968, Passadena, Kalifornien). Grotjahn studierte an den Universitäten von Kalifornien und Colorado Malerei und Skulptur, bevor er sich in Los Angeles niederliess, wo er seit Mitte der 1990er kontinuierlich eine eigenwillige und ambitionierte Malerei verfolgt. Während Grotjahn in Amerika zu den wichtigsten Vertretern einer jüngeren Malergeneration zählt und in bedeutenden Institutionen wie dem Whitney Museum in New York oder dem UCLA Hammer Museum in Los Angeles ausgestellt hat, ist er in Europa noch wenig bekannt.
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Simon Dybroe Møller
3. Juni – 19. August 2007
Simon Dybbroe Møller – 1976 in Dänemark geboren – beschäftigt sich mit Dekonstruktion, Verfall und Verschwinden. Møllers Installationen oszillieren zwischen konstruierter und authentischer Kunstgeschichte, zwischen Original und Reproduktion. Er scheint mit nostalgischer Sehnsucht und einer Gemütsverfassung zu spielen, in der utopische künstlerische Positionen wie Konstruktivismus, Suprematismus, De Stijl, Bauhaus, Minimal und Concept Art noch immer die Qualität einer Grenzüberschreitung besitzen.
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Aeschlimann Corti Stipendium
27. April – 20. Mai 2007
Auch 2007 schreibt die Bernische Kunstgesellschaft das Louise Aeschlimann und Margareta Corti Stipendium aus. Es ist eines der wichtigsten Stipendien für bildende Künstlerinnen und Künstler im Kanton Bern, das seit 1942 vergeben wird. Wie im letzten Jahr steht wieder eine Preissumme von insgesamt CHF 70’000.– zur Verfügung.
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Gegenlicht
11. Februar – 9. April 2007
Das Kunstmuseum Thun zeigt seine Sammlung nicht als Dauerausstellung, sondern schon seit einigen Jahren in ausgewählten thematischen Wechselausstellungen. So waren vor zwei Jahren aus der Sammlung bedeutende Werke der Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts zu sehen und wurde im letzten Jahr mit Swiss Pop ein Sammlungsschwerpunkt des Kunstmuseums umfassend vorgestellt. Nun präsentiert Gastkurator Roman Kurzmeyer in einer persönlichen Werkauswahl neben Glanzlichtern der Sammlung auch Gemälde, Plastiken, Fotografien und Kupferstiche, die lange nicht mehr ausgestellt waren und kaum bekannt sind.
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