Parallel zu den gross angelegten Bildarchiven generiert Peter Wenger nach formalen oder inhaltlichen Kriterien kleine Verknüpfungen von Bildern: ein Arm findet Verlängerung in einem Ruder, Pilze werden zum Halluzinogen, das die erste Mondlandung in Erscheinung treten lässt. Es sind oft Zufälle, die diese Bildebenen schliesslich zusammenführen. Das Sampeln ist seine Strategie – einerseits Teil der Arbeit und Bewusstwerden unseres Zeitgeistes, andererseits die Formulierung von Träumen und Phantasien, von Ängsten und Phobien. Dabei reflektiert der Künstler stets über seine künstlerische Tätigkeit, hier derjenigen des Sammelns, die mitunter fast zum Zwang werden kann. Denn Peter Wenger sammelt auch Texte und Berichte zum Thema Sammeln und findet sich wieder, in Bild oder Text.

Im Zentrum des poetischen Durcheinanders der Bildwelten steht der menschliche Körper als Spiegel der Welt. (Jürgen Ritte)

Der Körper in der unsichtbaren Seismografie seiner Empfindungen und Bedürfnisse, Begierden und Phobien. (Jürgen Ritte)

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