Blicke Sammeln 3
Mädchen der Gruppe "Mädchenarbeit Thun" wählen Kunstwerke aus dem Depot


13. Dezember – 11. Januar


Gruppenbild der beteiligten Mädchen
Ein Jahr lang entwickeln Laien im Projektraum enter Ausstellungen mit Werken der Sammlung. Nach dem See Club Thun und den Mitarbeitenden des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes Berner Oberland experimentieren nun Mädchen der Gruppe "Mädchenarbeit Thun" mit Kunst.

Ihre Motivation für die Projektteilnahme formulieren sie folgendermassen:
"'Ich sehe, was du nicht siehst...' Ein Spiel, welches Kinder gerne spielen. Nun wird das Spiel für eine Gruppe von Mädchen zu einem kreativen Projekt. Wir sind gespannt auf: 'Ich sehe in diesem Bild ....". www.jugend-thun.ch

Blicke Sammeln 2
KinderpsychiaterInnen wählen Kunstwerke aus dem Depot des Kunstmuseums


27. September – 23. November 2008


Eine Beteiligte erklärt ihre Auswahl
Ein Jahr lang entwickeln Laien im Projektraum enter Ausstellungen mit Werken der Sammlung. Nach dem See Club Thun experimentieren Mitarbeitende des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Berner Oberland mit Kunst. Sie haben sich aufgrund einer öffentlichen Ausschreibung beworben und wurden unter zahlreichen Einsendungen durch eine Jury ausgewählt (Helen Hirsch, Direktorin; Heinerika Eggermann, Thuner Tagblatt; Sara Smidt, Projektleitung und Kunstvermittlerin). Ihre Motivation für die Projektteilnahme formulieren sie so: "In der therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind Entwicklung und Veränderung wichtige Bestandteile. Wir begleiten aufregende, schwierige und auch schmerzliche Prozesse und haben es manchmal mit Gewalt zu tun. Mit dem Projekt Blicke sammeln wollen wir einen Augenblick innehalten und bislang Verborgenes ans Tageslicht holen, so wie wir in der Therapie versuchen, die Ressourcen unserer Klienten zum Vorschein zu bringen."

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Blicke sammeln 1.
Der See Club wählt Kunstwerke aus dem Depot des Kunstmuseums


5. Juli – 7. September 2008


Installationsansicht
Im Kunstmuseum machen Kunstexperten und Kunstexpertinnen die Ausstellungen. Klar! Eigentlich… Doch ab Juli 2008 ist ein Jahr lang alles anders. Dann sind Laien an der Reihe, ihre eigene Auswahl für eine kleine Ausstellung im Projektraum enter zu treffen. Den Beginn macht der See Club Thun. Suchen die Ruderer vor allem Kunstwerke rund um Wasser aus? Zwischen Juli 2008 und Juli 2009 wird die Sammlung des Kunstmuseums Thun in fünf Ausstellungen unter ganz neuen Blickwinkeln zu sehen sein. Blicke sammeln möchte Bewohnerinnen und Bewohner der Region Thun deutlich machen, dass das Kunstmuseum auch für Nicht-Kunstexperten und Nicht-Kunstexpertinnen ein interessanter Ort sein kann. Sind Sie ebenso neugierig wie wir?

Monica Ursina Jäger


19. April – 15. Juni 2008


Installationsansicht, Kunstmuseum Thun
Monica Ursina Jägers (*1974) verdichtete zeichnerische und installative Sprache versprüht Endzeitstimmung: Drohend kreisen Vögelschwärme über architektonischen Formen, düster zeigt sich der wolkenverhangene Himmel und der Mensch wird zur winzigen Staffagefigur oder ist vollkommen abwesend. Präsent bleiben seine Spuren in der Topografie. Natürliche und urbane Landschaften vermischen sich in den Werken von Monica Ursina Jäger zu dystopischen Szenen in Schwarz und Weiss. Disparate Bildfragmente fügen sich zu Erzählungen, in denen Politisches und Absurdes Hand in Hand geht.

Saskia Edens


9. Februar – 30. März 2008


Saskia Edens, Portrait anachronique, 2007
Saskia Edens Installation "Portrait anachronique" entstand aus Anlass eines Wettbewerbs des Staatsarchivs Basel-Stadt, den der Kunstkredit Basel-Stadt und das Staatsarchiv 2006 gemeinsam ausgeschrieben hatten. Die Installation wurde als Siegerprojekt ausgewählt. Als Dauerinstallation ist die Installation im Staatsarchiv zu sehen. Die inhaltliche Vorgabe des Wettbewerbs Kunst im Archiv forderte von den TeilnehmerInnen eine „gegenwartsbezogene künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema der historischen Fotografie“.

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