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SOPHIE CALLE
REGARD INCERTAIN

Sophie Calle, Voir la mer (detail), 2011. Cinematographer: Caroline
Champetier, © Sophie Calle / ADAGP, Paris 2019. Courtesy Perrotin
«In Istanbul, einer vom Meer umgebenen Stadt, habe ich Menschen getroffen, die es noch nie gesehen hatten. Ich habe sie gefilmt, wie sie es zum ersten Mal gesehen haben.»

6. September – 1. Dezember 2019

Kunstmuseum

Als eine der wichtigsten Künstlerinnen der Gegenwart befasst sich Sophie Calle (*1953) mit dem Themendreieck Leben, Liebe und Tod. In minuziös dokumentierten Spurensuchen reflektiert sie häufig die Bedingungen der künstlerischen Selbsterkenntnis und die Selbstdarstellung am Ende des 20. Jahrhunderts. Die private Leidenschaft, der Exhibitionismus und der Zwang zur Beobachtung erhielten in den letzten Jahren verstärkt eine soziale Färbung, ohne dass die Aktionen an sich deshalb ihre Nähe eingebüsst hätten. Die Fotografie ist für sie Medium und  Werkzeug zugleich, sie erzählt Geschichten in  Bildern – wobei auch das geschriebene Wort eine zentrale Rolle einnimmt.
Das Fotomuseum Winterthur und das Kunstmuseum Thun präsentieren in Zusammenarbeit das erste Mal in der Schweiz Sophie Calles umfangreiches Schaffen in einer zweiteiligen Ausstellung.

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