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Simon Dybroe Møller

Ausstellungsansicht Like an Origami Gone Wrong 2007, Foto: David Aebi

Ausstellungsansicht Like an Origami Gone Wrong 2007, Foto: David Aebi

Ausstellungsansicht Like an Origami Gone Wrong 2007, Foto: David Aebi

3. Juni – 19. August 2007

Kunstmuseum

Simon Dybbroe Møller – 1976 in Dänemark geboren – beschäftigt sich mit Dekonstruktion, Verfall und Verschwinden. Møllers Installationen oszillieren zwischen konstruierter und authentischer Kunstgeschichte, zwischen Original und Reproduktion. Er scheint mit nostalgischer Sehnsucht und einer Gemütsverfassung zu spielen, in der utopische künstlerische Positionen wie Konstruktivismus, Suprematismus, De Stijl, Bauhaus, Minimal und Concept Art noch immer die Qualität einer Grenzüberschreitung besitzen.

In seinen Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen, Videos, Interventionen und Installationen bewegt sich Møller im Bereich von Dekonstruktion und Rekonstruktion, Nostalgie und Vergessen, Manipulation und Repräsentation. Seine Erzählungen des Verfalls sind angereichert mit zahlreichen Referenzen zur Geschichte der Kunst, aber auch zur Geschichte des Designs, der Architektur, der Literatur oder der Musik: von Robert Morris, Dan Flavin, Robert Matta-Clark zu John Cage, Bonnie Prince Billy bis zum dänischen Schriftsteller Villy Sørensen oder August Strindberg.

Die Ausstellung Like Origami Gone Wrong entstand in Zusammenarbeit mit der Kunstbygning Aarhus.