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We proudly present…
Sammlung Kunstmuseum Thun

Ausstellungsansicht We proudly present... 2012, Foto: Dominique Uldry

Ausstellungsansicht We proudly present... 2012, Foto: Dominique Uldry

Ausstellungsansicht We proudly present... 2012, Foto: Dominique Uldry

Ausstellungsansicht We proudly present... 2012, Foto: Dominique Uldry

28. Juli – 30. September 2012

Kunstmuseum

Die Sammlung bildet gleichzeitig die Seele und das Rückgrat des Kunstmuseum Thun. Mit Stolz werden jährlich Glanzstücke aus dem über 7000 Werke umfassenden Bestand ausgewählt und in einer eigenen Ausstellung unter einem spezifischen Thema präsentiert. Aber wer weiss schon, wie die Sammlung tatsächlich ausschaut oder was für personelle, materielle oder auch finanzielle Aufwände damit verbunden sind? Das Kunstmuseum Thun nutzt die diesjährige Sammlungsausstellung, um über die eigene Sammlung nachzudenken. Ausgangspunkt bildet dabei ein kritisches Überprüfen der eigenen Bestände.

Was sind die Aufgaben und die Funktionen einer städtischen Sammlung? Wie stark sollte das regionale Kunstschaffen den Bestand prägen? Und in welcher Form und wie häufig wird eine Sammlung in einer Ausstellung am besten präsentiert? Auch wenn solche Fragen nicht immer so einfach beantwortet werden können, so ist doch die Diskussion darüber spannend. Um derartige Reflexionen überhaupt zu ermöglichen, macht das Kunstmuseum Thun mit We proudly present… die eigene Sammlung zum Thema der Ausstellung und zeigt diese für ein Mal von einer ganz anderen Seite.
Es ist ein Anliegen der Ausstellung, dem Publikum einen guten und ehrlichen Einblick in die Sammlung zu geben. Neben Höhepunkten sind so auch Werke zu sehen, die noch nie oder zumindest seit vielen Jahren nicht mehr gezeigt wurden. So werden etwa nicht nur inhaltliche Schwerpunkte wie Landschaftsdarstellungen oder Veduten der Stadt und der Umgebung von Thun in je eigenen Räumen ausgestellt. Ein Ausstellungsteil mit nach einem Zufallsprinzip ausgewählten Werken macht ferner eine Art Querschnitt durch die Sammlung sichtbar.

Die Präsentation greift aber auch verschiedene für die Sammlung relevante Aspekte auf: Originaldokumente und künstlerische Arbeiten des ersten Leiters der Kunstsammlung der Stadt Thun, dem Kunstmaler Alfred Glaus, bringen die Anfänge des Museums und der Sammlung näher. Fotografien von Miriam Fluri und die Überführung eines Teils des Depots in den Ausstellungsraum machen sichtbar, wie die hauseigenen Schätze aufbewahrt werden. Und eine Auswahl von Werken, über deren Ankauf sich die jetzige Direktorin und ihre beiden Vorgänger besonders gefreut haben, gibt Einblick in Strategien der Erweiterung der Sammlung. Abgerundet wird die Ausstellung mit Videointerviews mit Thuner Persönlichkeiten von Stephan Meylan (value) wie auch mit statistischen Kurzinformationen, in denen das Kunstmuseum konkrete Fragen zur Sammlung beantwortet.