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Offene Kunstküche

Die Offene Kunstküche gab Raum für eigene und gemeinsame Ideen, für gegenseitige Anregung und vor allem für lustvolles Gestalten und Werken. Das Atelier funktionierte inklusiv und sprach Menschen mit und ohne (psychischen) Beeinträchtigungen an. Anlass und Inspiration war die Ausstellung Extraordinaire! Unbekannte Werke aus psychiatrischen Einrichtungen um 1900 sowie die Schau der amerikanische Künstlerin Ida Applebroog mit einer eindrücklichen Serie, die während eines Klinikaufenthalts in der Psychiatrie entstanden ist. 

Die drei Kunstschaffenden Dan Reusser, Olivia Notaro und Elisa Daubner begleiteten den dreistündigen Nachmittag am Mittwoch jeweils während 4 Wochen. Sie entwickelten Bezüge zur Ausstellung, gaben Hinweise zu Material und technischen Möglichkeiten, gaben einen konzeptionellen Rahmen und gingen auf die einzelnen Personen und ihre Möglichkeiten ein. 

Der Projektraum enter des Kunstmuseum Thun stand dem Atelier als Echoraum zur Verfügung. Dort wurden Werke, die in der Offenen Kunstküche entstanden, nach und nach für eine kleine besondere Ausstellung ausgewählt. Janine Ayer, Sozialarbeiterin Bsc BFH und Coach, und Rut Reinhard, Kunstvermittlerin am Kunstmuseum Thun und Lehrerin für Bildnerisches Gestalten, waren die Kuratorinnen dieser Ausstellung.

Die 12 Nachmittage waren ausser ganz zu Beginn immer ausgebucht, wobei es sowohl einmalige Teilnehmende gab als auch solche, die mehrmals kamen und ihre Arbeiten vertieften.  Die Stimmung und Resonanz war sehr positiv und viele fragten nach einer Fortsetzung bei einer anderen Ausstellung. Bewährt hat sich der blockartige Aufbau während 3 Monaten.

 

Partner: Pro Infirmis, pro mente sana, ZHdK.

 

Kosten: Spende

Die Dokumentation zur Offenen Kunstküche gibt es hier.

Mehr Informationen zu den einzelnen Terminen gibt es hier.